Die Geschichte der LE Bommerholz

Chronik der Freiwilligen FW Witten LE Bommerholz 1908 bis 2008


Die Geschichte einer jeden Freiwilligen Feuerwehr in unserem Land und mit Sicherheit gilt dieses auch weltweit für Einrichtungen dieser Art, zumal wenn sie wie die Löscheinheit Bommerholz auf eine nun 100 jährige Geschichte zurückblicken kann, wird immer von solchen Menschen geprägt, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dem Nächsten zu helfen und nach Möglichkeit Schaden von ihm abzuwenden. Der Einzelne spielt in der Geschichtsschreibung einer Feuerwehr zurecht nur selten eine große Rolle. Was zählt, ist der gemeinsame Gedanke und die damit verbundene Einstellung einer Gruppe von Menschen, die einen geschichtlichen Rückblick ihrer Tätigkeit in einer Gemeinschaft über so viele Jahre überhaupt zulässt. Wenn also auf den folgenden Seiten dieser Chronik und in den anderen Beiträgen dieser Festschrift nur relativ wenige Namen genannt werden, so entspricht dieses dem Wesen einer Feuerwehr, in der der Einzelne nur wenig, aber die Gruppe sehr viel ausrichten und somit in der Not anderer helfend tätig werden kann.

Die Zeit vor der Gründung

Auch vor dem eigentlichen Gründungsjahr 1908 war der Ortsteil Bommerholz, in seiner insgesamt immer wieder wechselnden politischen Zugehörigkeit, selbstverständlich nicht ohne Feuerschutz. Schon weit bevor für die Provinz Westfalen im Jahr 1841 eine so genannte Feuerpolizeiordnung erlassen wurde, die gesetzgebend vorsah, dass in jedem Ort eine Pflichtfeuerwehr vorgehalten wurde, erkannte man wie überall die Notwendigkeit der heute so oft schon in Vergessenheit geratenden Nachbarschaftshilfe. Jeder Hausbesitzer hielt für den Fall, dass bei ihm ein Feuer ausbrach, eine Anzahl ledernder Löscheimer, Brandhaken und Laternen sowie eine Wasserentnahmestelle bereit. Auch in Bommerholz wurde von Amts wegen eine Pflichtfeuerwehr bestimmt, deren je nach Zeit und Ort des Feuers immer wieder neu zu bestimmende Mitglieder von einem Hauptmann rekrutiert und geführt wurden. Als Löschgerät diente eine alte Feuerlöschspritze aus dem Jahr 1831 mit dem entsprechenden einfachen Zubehör, die bis zum Jahr 1909 manchmal mehr oder auch weniger gut ihre Pflicht tun musste. Einige Teile dieser alten Gerätschaft wurden sogar später dem Feuerwehrmuseum in Gelsenkirchen übergeben

1908 die Gründung der Freuwilligen Wehr

Mit Sicherheit entsprach die vorhergehend geschilderte Einrichtung einer Pflichtfeuerwehr, die zwar dem überlieferten Wehrgedanken der Menschen entsprach aber in ihrer Struktur über keinen Zusammenhalt und keine Organisation verfügte, schon bald nicht mehr den notwendigen Bedürfnissen der damaligen Zeit. Die allenthalben und auch vor dem ländlichen Bommerholz nicht halt machende Industrialisierung, zwang auch schon die Pflichtfeuerwehr in ihren letzten Jahren, Mittel und Wege zu einer fest organisierten Einheit zu finden.
Der damals schon vor 1908 in Bommerholz tätige und vom zuständigen Amt Bommern bestellte Hauptmann Karl Langewische, erkannte die Probleme der bestehenden Einrichtung schon sehr frühzeitig und arbeitete sehr zielstrebig schon von sich aus auf ein Ende der Pflichtfeuerwehr zu. Als dann zum Ende des Jahres 1907 und zwar auf Veranlassung der Regierung in Arnsberg, der zuständige Amtmann des Amtes Bommern die Auflage erhielt, auch in den Bommerholzer Bergen eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen, traf er bei Hauptmann Karl Langewische auf mehr als nur ein offenes Ohr.


Ein tolles Bild aus den Gründerjahren der Feuerwehr Bommerholz vor der Gaststätte Masling halb rechts stehend in der hellen Uniform und mit der Pickelhaube Brandmeister Karl Langewische. Links die alte Spritze der Wehr.

In der Silvesternacht 1907 bzw. am 1. Januar 1908 war es dann so weit, die Freiwillige Feuerwehr Bommerholz, als damalige Abteilung II der Freiwilligen Feuerwehr Bommern, wurde ins Leben gerufen. Die Silvesterfeier und auch die Gründungsversammlung fand im damaligen Lokal Masling statt, welches sich in einem heute noch bestehenden Gebäude an der Bommerholzer Straße schräg gegenüber der Einmündung zur Keller Straße befand. Schon auf der Gründungsversammlung meldeten sich 35 männliche Bommerholzer Bürger zum Dienst, um die Aufgaben der Pflichtfeuerwehr ohne Unterbrechung weiter zu führen können.

Der Aufbau der nun Freiwilligen Feuerwehr wurde dann auch mit viel Initiative und Einsatz angegangen und schon im Jahr 1909 konnte man mit Unterstützung des Amtes Bommern eine neue Spritze mit Leiterwagen und Schlauchkarren anschaffen sowie in den Dienst stellen. Leider kam es aus immer welchen Gründen auch schon im Anschaffungsjahr zu einem ersten Unfall mit der neuen von einem Pferd gezogenen Feuerwehrspritze, über den ein bis heute erhaltenes handschriftlich abgefasstes Protokoll folgendes aussagt:

„ Bei der Abfahrt der hiesigen Spritze nach dem Übungsplatz in
Bommern, ereignete sich bei der Wirtschaft Wüster durch ein
Scheuen des vorgespannten Pferdes ein Unglücksfall durch ein
Umfallen der Spritze, wodurch die Kameraden H. Wohlfahrt und
F. Haarmann erhebliche Verletzungen davontrugen. Das Scheuen
des Pferde war auf die vorhandene Volksmenge, welche sich auf
der Straße angesammelt hatte, zurückzuführen“.


Es steht also fest, dass die Feuerwehr auch schon damals sehr unter den neugierigen Zuschauern vor allen Dingen im Umfeld von Einsätzen zu leiden hatte. Die seinerzeit für einen Preis von 1. 250 Mark angeschaffte und somit recht teure Spritze, wurde durch den Unfall aber gottlob nur unerheblich in Mitleidenschaft gezogen.



Die stolzen Bommerholzer Feuerwehrmänner im Paradeschritt, vielleicht zum gemeinsamen Kirchgang zu Ehren seiner Majestät des Kaisers.


Natürlich erhielten die freiwilligen Wehrmänner in Bommerholz in den folgenden Jahren nicht unerhebliche finanzielle Mittel vom zuständigen Amt Bommern, die zum vollständigen Aufbau ihrer Einheit beitrugen. Vor allen Dingen der damalige Oberbrandmeister Emil Lux, der die Geschicke bei den Freiwilligen im nahen Bommern in der Hand hatte, hat sich hierbei durch seine persönliche Unterstützung sehr verdient gemacht. Es konnten schon wenige Jahre nach der Gründung alle Bommerholzer Einsatzkräfte mit einer neuen Unform ausgerüstet werden, ein recht schönes Bild aus damaliger Ansicht, wenn die gesamte Wehr zur Feier seiner Majestät des Kaisers zum gemeinsamen Kirchgang antrat.

Im Jahr 1910, beschloss die damalige Feuerwehrgeneralversammlung der Bommerholzer Freiwilligen eine Ausziehleiter aus der eigenen Kasse anzuschaffen. Fast in jedem Jahr wurde dann auch beschlossen, ein so genanntes Winterfest immer am 31. Dezember eines Jahres zu feiern und zwar um mit dem Erlös die recht schmale Kameradschaftskasse der Wehr auffüllen zu können. Es entstammt also einer alten und lieb gewordenen Tradition, dass noch heute die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bommerholz einmal in einem Jahr zu einer öffentlichen Veranstaltung einladen, auch wenn das heutige Waldfest nicht gerade wie damals in den Dezember eines Jahres gefeiert wird

1914 bis 1918 die bitteren Jahre des ersten Weltkrieg

Nachdem die ersten Jahre nach Gründung der Freiwilligen Wehr dahingegangen waren und man sich immer wieder mit kleineren und leider oft auch sehr großen Einsätzen Brandeinsätzen beschäftigen musste, kam es 1914 zu Beginn des ersten Weltkrieg doch zu tief einschneidenden Veränderungen innerhalb der gerade etwas gewachsenen Kameradschaft innerhalb der Wehr. Zehn Bommerholzer Feuerwehrmänner mussten ins Feld ziehen, wie man damals zu sagen pflegte, fünf von ihnen kamen leider nicht mehr zurück, sie schenkten ihr Leben dem Vaterland, welches sie in Wirklichkeit doch so jämmerlich in Stich ließ. Auch für die Daheimgebliebenen begann sich das Leben stark zu verändern, mussten sie doch zusätzlich neben dem Brandschutz noch feuerwehrfremde Aufgaben wie die Bewachung lebenswichtiger Betriebe und vieles mehr übernehmen. Die vier langen nicht enden wollenden Kriegsjahre gingen dahin und es kam erst wieder zu einer ersten Freude in den schmal gewordenen Reihen der Bommerholzer Wehr, als genau am 8. Dezember 1918 in der Gaststätte Euler die glücklichen Heimkehrer aus dem Krieg würdig empfangen und gefeiert wurden.


Der unselige Leidensweg nach dem ersten Weltkrieg

Der Krieg war glücklicherweise vorbei, die Wehr begann ihre lichten Reihen nach und nach wieder aufzufüllen. Aber an einem Fortschritt im Feuerwehrwesen war nicht zu denken, denn überaus harte Friedensbedingungen wurden der Deutschen Bevölkerung seitens der Siegermächte aufgebürdet. Konnte man zum Beispiel noch in den schlimmen Kriegsjahren den Kameraden an der Front noch ab und an ein so genanntes Fresspaket per Feldpost schicken, so war es in den Nachkriegsjahren kaum möglich hinsichtlich der allgemeinen Versorgung sich selbst und seine Familie über die Runden zu bringen. Hinzu kam, dass überall und fast an jedem Tag neue Parteien und Gruppen entstanden, die jede für sich beanspruchten und der Bevölkerung einreden wollten, dass gerade sie die Retter aus der höchsten Not sein. Wenn es den Männern in der Bommerholzer Freiwilligen Feuerwehr damals aber trotzdem gelang, ihre Einrichtung der Hilfe über diese schlechte Zeit zu retten, so kann man dieses nur ihrer Uneigennützigkeit und ihrem Idealismus verdanken. Die Wehrmänner ließ auch und wie könnte es anders in Bommerholz sein, wenn es um das Feiern geht, den Kopf nicht all zu lange hängen. Schon am 31. Dezember 1921, wieder einmal wie schon so oft zum Jahresende an Silvester, wurde zu einem Konzert mit Theater und anschließendem Ball geladen. Daneben wurde noch ein Ausflug durchgeführt, den eine Spende des Herrn Frielinghaus in Höhe von 150 Mark aber erst möglich machte.


Der Löschzug Bommerholz anlässlich seines 25 jährigen vor dem alten Gerätehaus mit Steigeturm, damals schon durch Umgemeindung zu Herbede gehörend.


1928 die Umgemeindung nach Herbede

Die Freude, nämlich dass man am 29.Dezember 1927 den neu gebauten Steigeturm einweihen durfte, wurde aus damaliger Sicht dann nur ein wenig später dadurch getrübt, dass die Eingemeindung in die Stadt Herbede bevorstand. Alte Bande und ein immer sehr gutes Verhältnis nach Bommern mussten gelöst werden. Mit neuer Hoffnung, dass es mit Herbede auch so gut und problemlos lief, war man in Bommerholz sehr vorsichtig. Die Trennung von Oberbrandmeister Emil Lux fiel allen dabei besonders schwer. Man beschloss dann auch im Oktober 1929 und zwar auf Vorschlag von Brandmeister Karl Langewische, diesen als Ehrenmitglied in die Bommerholzer Wehr aufzunehmen. Aber alle Befürchtungen, sich an die neue Umgebung in Herbede nicht gewöhnen zu können, waren umsonst, man hatte sich schon recht schnell in den neuen Kreis eingelebt. Viele Einsätze wurden mit den Herbeder Wehren zusammen abgeleistet, an Kameradschaft in den eigenen Reihen fehlte es nie. Im Jahr 1932 konnte man das Bommerholzer Ehrenmal einweihen, die Bommerholzer Feuerwehr führte den Festzug zur Einweihung an.


50 Jahre nach der Einweihung des Bommerholzer Ehrenmal anlässlich des 75 jährigen der Bommerholzer Wehr geht es zur feierlichen Kranzniederlegung


Schon im Jahr 1932 begann man mit den Vorbereitungen zum 25 jährigen Jubiläum, welches man in 1933 zu feiern gedachte. Man plante und führte es dann auch durch, zu diesem Zweck ein großes Festzelt anzumieten. Am 27.und 28.Mai wurde dann auch gebührend gefeiert, bei 0,80 Mark Eintritt und für die damals schrecklich vielen Arbeitslosen nur für die Hälfte dieses Betrages. Im September des gleichen Jahres kam es zum ersten Wechsel in der Löschzugführung. Brandmeister Karl Langewische wurde verabschiedet und Schreinermeister Gustav Schulte wurde neu in dieses Amt bestellt.

1933 und die düsteren Jahre danach

Das Jahr 1933 war trotz der Feierlichkeiten zum 25 jährigen Jubiläum bestimmt auch für die Bommerholzer Feuerwehr ein Schicksalsjahr, genau so wie für viele Menschen, Familien, Gemeinschaften und Organisationen in ganz Deutschland. Eine neue Zeit wurde eingeleitet, so glaubte man es damals allenthalben. Die traurige Epoche nationalsozialistischer Prägung begann, aus der lieb gewonnenen und wegen ihrer Leistung anerkannten Freiwilligen Feuerwehr wurde nun eine Feuerlösch- Polizei. Von dieser neuen Feuerlösch- Polizei ist zu berichten, dass sie sich durch eine straffe militärische Ausbildung hervorhob und dieses auch mit Absicht äußerlich z.B. hinsichtlich ihrer Uniformen und ihres Auftretens sichtlich zur Schau stellte.


Die Bommerholzer Feuerlösch- Polizei, wie die Freiwilligen ab 1933 genannt wurden hier ein Bild aus dem Jahr 1936 in der Mitte Brandmeister Fritz Stölting


Die Bommerholzer Feuerwehr leistet aber auch weiterhin gute Arbeit. Die neue Zeit und somit auch der Nationalsozialismus machte sich nur sehr zögernd in dem ländlichen Ortsteil - wo eben ein Jeder jeden kannte – breit. Aber die Wehr selbst, wurde eben wie alles in dieser schlimmen Zeit nach dem Führer –Prinzip geführt. Ein Wandel stellte sich auch in der Löschzugführung ein. Im Jahr 1936 wurde die Einheit vom Kameraden Fritz Stölting übernommen

Der zweite Weltkrieg

Zwischen dem 16.Januar 1938 und dem 30.November 1946 ersparten sich die Angehörigen der Bommerholzer Feuerwehr oder wie immer man die Einrichtung dann auch damals nannte, irgend welche Versammlungen abzuhalten geschweige denn etwas protokollarisch festzuhalten. Ein natürliches Geschichtsbewusstsein war nicht mehr gefragt, ein so genanntes tausendjähriges Reich war im Begriff selbst Geschichte zu machen. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges wurde die Zahl der aktiven Feuerwehrmänner um Brandmeister Fritz Stölting immer kleiner, viele der Bommerholzer Kameraden mussten für ihr Vaterland ins Feld ziehen, wie man es damals so schön auszusprechen wusste. Der restlichen Wehr, wurde vor allen Dingen in den schrecklichen Jahren der Bombenangriffe zwischen 1943 und 1945 auf die großen Städte der Umgebung, durch fürchterliche Brandeinsätze manchmal das Unmögliche abverlangt. Ihnen allen und denen die in den unseligen Krieg ziehen mussten, aber vor allen auch denen, die wo immer und wofür ihr junges Leben lassen mussten, sei hier an dieser Stelle auch nach mehr als 60 Jahren noch gedacht.


Das Bommerholzer Ehrenmal zum Andenken an die Gefallenen beider Weltkriege mit einem Kranz der Bommerholzer Freiwilligen Feuerwehr


1946 ein neuer Anfang

Im Oktober 1946, in der schweren Nachkriegszeit, ging es dann trotzdem weiter mit der Bommerholzer Feuerwehr. Die verbliebenen und zurückgekehrten Wehrmänner trafen sich im Lokal Fritz Peters, dem späteren Haus Arosa und beschlossen einen Neuanfang. Die Zeit der Nachkriegsjahre war nicht leicht, das vorhandene Gerät der Feuerwehr galt es zu erhalten, neues anzuschaffen war unmöglich. Man verlangte die in den Kriegsjahren nach Herbede gegebene Ausziehleiter zurück, sie war aber durch die Bombenangriffe stark beschädigt und nicht mehr einsetzbar. Neue Uniformen konnte man nicht anschaffen, es fehlten nicht nur die Mittel sondern es gab sie auch nicht. Im Januar 1948 stand ein Wechsel in der Löschzugführung an, Brandmeister Fritz Stölting musste aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, der Land- und Gastwirt Karl-Heinz Drenhaus wurde zum neuen Brandmeister bestellt. Die Arbeit innerhalb der Feuerwehr Herbede klappte trotz aller Schwierigkeiten sehr gut, die Verantwortlichen der Stadt begannen nach und nach wieder für neues Gerät zu sorgen. An Einsätzen mangelte es im ländlichen Bommerholz leider nicht, wenn sie auch mit einer Motorspritze hinter dem Kohlenwagen des Kameraden Fritz Peters gefahren werden mussten.


Ein Bild der Feuerwehrkameraden, die den Krieg überstanden und in der Nachkriegszeit einen Neuanfang wagten, um dann bald selbst in den verdienten Ruhestand zu gehen. Im Hintergrund die Alt-Brandmeister Gustav Schulte und Fritz Stölting


1957 ein Generationswechsel

Das Jahr 1957,genau ein Jahr vor dem 50 jährigen Jubiläum, hatte es so richtig in sich, wenn man im Rückblick bedenkt was in dieser Zeit alles auf die Bommerholzer Freiwilligen zukam. Fritz Hupp wurde Löschgruppenführer und Brandmeister, weil Karl-Heinz Drenhaus wegen Arbeitsüberlastung sein Amt aufgeben musste. Es war an der Zeit das 50 jährige Jubiläum vorzubereiten, auch damals wie heute ein schönes Stück Arbeit, bei der jeder Einzelne in der Einheit seinen Mann stehen musste. In der damaligen Löschgruppe selbst vollzog sich ein personeller Wandel, viele junge Bommerholzer traten fast geschlossen in ihre Freiwillige Feuerwehr ein. Sie repräsentierten unter der Führung von Brandmeister Fritz Hupp die neue Generation und sind zum großen Teil bis heute ihrer Feuerwehr und der in ihr stattfindenden vorbildlichen Kameradschaft treu.


Der Bommerholzer Löschzug der neuen Generation, wie er sich zum 50 jährigen Jubiläum zusammensetzte, in der Mitte Herbedes Stadtbrandmeister Viktor Gründig und Einheitsführer Brandmeister Fritz Hupp


Nach den Feierlichkeiten zum 50 jährigen Jubiläum im Jahr 1958, welches im Juli des Jahres in einem großen Festzelt am damaligen Schwesterheim und heutigem Universitätskolleg Bommerholz gegenüber der alten Volksschule und dem Feuerwehrgerätehaus gefeiert wurde, ging es dann bei der Bommerholzer Wehr so richtig los. Es wurde an allen Feuerwehrwettkämpfen der Nachbargemeinden teilgenommen, überaus erfolgreich wie zahlreiche Urkunden es heute noch beweisen können. Ein neues Löschfahrzeug, auf der Basis eines VW Transporters, mit einer starken Tragkraftspritze wurde der Wehr übergeben. Man feierte das erste Waldfest in den Beckmannschen Waldungen, wo es noch heute stattfindet, erfolgreich und und beliebt wie eh und je. Die Idee der damaligen Wehrmänner war eigentlich ganz einfach: Man sucht sich einen Wald, dazu einen sommerlichen Termin mit schönem Wetter, man baut gemütliche Bier- und Imbissstände auf und sorgt für tolle Musik. Dazu braucht man noch freundliche Mitbürger die zu ihrer Feuerwehr stehen und was soll da eigentlich noch schief gehen. Gar nichts, das haben die Bommerholzer in über 47 Jahren bewiesen, das über die Grenze der Stadt bekannte Waldfest lebt.


Das alte Tragkraftspritzenfahrzeug


1971 ein neues Gerätehaus und eine moderne Wehr

Wenn zuletzt von den Aktivitäten der Bommerholzer Wehr im Bereich der so genannten Öffentlichkeitsarbeit die Rede war, nämlich genau darum handelt es sich bei der jährlichen Veranstaltung des beliebten Waldfestes, so wurde die eigentliche Aufgabe und Arbeit als Feuerwehr, die Mitbürger vor Gefahren zu schützen und ihnen in Not zu helfen, nie vergessen und vernachlässigt. Der technische Fortschritt im Brandschutzwesen und bei den Möglichkeiten zur Hilfeleistungen, machte auch an der Ortsgrenze von Bommerholz nicht halt. Es galt in den 70-ger Jahren sich umzustellen und durch Anschaffung neuer Geräte und Fahrzeuge eine moderne Feuerwehr zu schaffen und durch Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte zu erhalten. In Bommerholz musste der alte Steigeturm an der Bommerholzer Straße einem neuen Gerätehaus weichen. Zudem übergab ein Jahr später die damals noch selbstständige Stadt Herbede den Freiwilligen ein neues modernes Tanklöschfahrzeug und zwar um der damaligen Gegebenheit Rechnung zu tragen, dass die allgemeine Löschwasserversorgung im Stadtteil Bommerholz mehr als schlecht und unzureichend war.

In 1973 stand der Löschgruppe wieder ein Führungswechsel bevor. Brandmeister Fritz Hupp gab sein Amt aus Altersgründen ab, Brandmeister Günter Thiemann wurde zum Löschgruppenführer bestellt und übernahm die Verantwortung.


Die Bommerholzer Wehr mit ihrem alten Tragkraftspritzenfahrzeug und dem neuen Tanklöschfahrzeug bei einer Wettkampf-Übung


1975 die Eingemeindung nach Witten

Der 1.Januar 1975 wird vielen Mitbürgern unseres Landes Nordrhein-Westfalen noch in Erinnerung sein, an diesem Tag trat die vom Landtag beschlossene kommunale Neuordnung des Landes in Kraft. Es gibt heute noch Leute die sprechen von einer Sternstunde der Politik, wenn sie an die damalige Veränderung der politischen Grenzen in fast jeder Gemeinde innerhalb des Landes denken und es gibt solche, die heute noch von einer Fehlentscheidung sprechen, die dem Bürger nichts gebracht hat. Für die fünf Herbeder Löschgruppen und somit auch für die Einheit in Bommerholz, trat natürlich durch den Verlust der Selbstständigkeit ihrer Stadt und die Zuordnung zur Stadt Witten, eine einschlagende Veränderung ein. Nicht nur dass die Einheit nun plötzlich keine Löschgruppe mehr war, sondern gleich ein Löschzug. Nein auch die Tatsache, dass es nun galt in einer Stadt ihren Dienst zu tun, die über eine schlagkräftige Berufsfeuerwehr und elf weitere freiwillige Löschzüge verfügte, machte es den Männer aus den Bommerholzer Bergen auch im nachhinein gesehen nicht gerade leicht.


Die Alters- und Ehrenabteilung wie sie sich nach 1980 zusammensetzte, auf der Bank sitzend. Die Alt-Brandmeister Fritz Stölting und Fritz Hupp, rechts stehend der Leiter der Feuerwehr Witten Heinrich Steinforth und Löschzugführer Günter Thiemann, ganz rechts der stellvertretende Löschzugführer Klaus Pranskuweit


Doch heute wissen wir, dass es die Wittener Löscheinheiten damals sehr viel schwerer hatten sich an die neue Situation zu gewöhnen. War es doch auch ein Ergebnis der kommunalen Neuordnung, dass auch die Stadt Witten ihre vollkommene Selbstständigkeit verlor und dem Ennepe- Ruhr-Kreis zugeordnet wurde.

Mit dem EN-Kreis kannten sich die Herbeder und somit auch Bommerholzer Feuerwehren bestens aus und es war für sie leichter sich in diesem recht großen Landkreis, vor allen Dingen was die Dinge der Feuerwehr betraf, anfänglich zurecht zu finden. Sehr hilfreich war auch die Unterstützung und die Selbstverständlichkeit, mit der die Berufsfeuerwehr der Stadt und an ihrer Spitze der Leiter der Feuerwehr Heinrich Steinforth, die neue Situation anging. Für die Bommerholzer kam noch hinzu, dass sie nun wieder nach so vielen Jahren der Trennung durch div. Umgemeindungen mit ihren Feuerwehrkameraden im Ortsteil Bommern zusammenarbeiten durften.

1981 und der Blick auf die Zukunft

Im Jahr 1981,sechs Jahre nach der Eingemeindung zu Witten, kam es bei der Bommerholzer wehr ganz gut an, dass ein Herbeder, nämlich der Kamerad Manfred Rümmler, das Amt des Sprechers der Freiwilligen Feuerwehr Witten übernahm. In 1982 gründete sich der unter Führung von Kreisbrandmeister Hermann Matuschewski der Kreisfeuerwehrverband, der Bommerholzer Klaus Pranskuweit wurde Kreispressewart und gab nach kurzer Zeit eine Kreisfeuerwehr-Zeitschrift heraus.

Dennoch standen den Bommerholzer Freiwilligen zwei ganz große Probleme ins Haus und zwar erst einmal die Tatsache, dass die Zahl der damals 18 aktiven Helfer viel zu klein war und dass in 1983 das 75 jährige Jubiläums anstand und man dieses rechtzeitig sowie ordentlich planen und vorbereiten musste.


Der 18 Einsatzkräfte zählende Bommerholzer Löschzug im Jahr 1982, rechts im Bild der Leiter der Feuerwehr Witten Heinrich Steinforth und Löschzugführer Günter Thiemann


Was die Aktivitäten und Feierlichkeiten innerhalb des Jahres 1983 anlässlich des 75 jährigen Jubiläums betraf, so war man sich in einer Sache sofort einig, nämlich dass die offizielle Feier dieses Ereignisses wieder genau wie zum 25 – und 50 jährigen Bestehen in einem großen Festzelt stattfinden sollte. Man traf den Beschluss sich rechtzeitig und auch eisen zu sparen, um die finanziellen Risiken einer solchen Großveranstaltung abdecken zu können. Weiterhin entschloss man sich und zwar nicht unüberlegt, auch ein großes Festzelt auf dem Grundstück der Familie Thiemann an der Hiddinghauser Straße aufzustellen. Was die Lösung der personellen Probleme betraf, so konnte man kurzfristig trotz Neueintritt einiger junger aktiven Mitgliedern keine ganz befriedigende Lösung finden. Es gab da eigentlich mittelfristig gesehen nur eine Lösung und zwar die Einrichtung einer eigenen Jugendfeuerwehr.


1982 die erste Gruppe der Jugendfeuerwehr Witten ,gegründet von der Bommerholzer Wehr links der Leiter der Feuerwehr Witten Heinrich Steinforth und Löscheinheitsführer Günter Thiemann, rechts außen Brandmeister Klaus Pranskuweit als Stadtjugendfeuerwehrwart


Eine Gruppe einer Jugendfeuerwehr einrichten, war leichter gedacht als getan. Dazu gehörten erhebliche finanzielle Mittel, um die Jugendlichen im Alter von um die 13-14 Jahren mit unfallsicherer Schutzkleidung auszurüsten. Daneben muss man natürlich auch eine bestimmte Anzahl von Jugendlichen finden, die sich für die Arbeit der Feuerwehr interessieren und auch gesundheitlich in der Lage waren eine solche Tätigkeit ausüben zu können. Die Bommerholzer schafften es, man griff tief in die eigene Kameradschaftskasse und man konnte eine Sponsor finden, der erhebliches an Mitteln zur Verfügung stellte. Die Stadt Witten gab nur ihre freundliche Zustimmung, an eine finanzielle Unterstützung der Jugendfeuerwehr war zur damaligen Zeit nicht zu denken. Auch die schriftliche Ankündigung an alle Bommerholzer Eltern von Jugendlichen die für ein Unternehmen „Jugendfeuerwehr“ in Frage kamen, traf bei diesen nebst den Jungen auf volle Zustimmung. Spontan meldeten sich 12 Bommerholzer Jungen und 3 weitere aus anderen Ortsteilen von Witten, die gerne mitmachen wollten. Am 28.April 1982 war es dann so weit, die Jugendfeuerwehr Witten wurde im damaligen Bommerholzer Lokal Euler ins Leben gerufen.

1983 75 Jahre Bommerholzer Feuerwehr

Die Einsicht der Gründer, sich in der Silvesternacht des Jahres 1907/08 dazu zu entschließen, an Neujahr den 01.Januar 1908 im Verkehrslokal Masling die damalige Pflichtfeuerwehr Bommerholz in eine Freiwillige umzuwandeln, kam laut dieser Chronik nicht spontan, aber an einem unverwechselbaren Tag.

So begann dann auch das voller Aktivitäten bedachte Jubiläumsjahr 1983 am 31.Dezember, sprich an Silvester 1982 mit einer großen und gut besuchten Feier im Lokal Euler. Der erfolgreichen Silvesterfeier schloss sich im April des


Die beiden Altbrandmeister Fritz Stölting und Fritz Hupp mit ihren Frauen auf dem Weg in das Festzelt an der Hiddinghauser Straße


Jahres eine von den Bommerholzern ausgearbeitet 48 Stunden andauernde Großübung im Vormholzer Forst an, an der die 12 Löschgruppen der Stadt Witten und die des Ortsteil Wetter- Wengern teilnahmen. Ende Mai des Jubeljahres machten die Bommerholzer mit einer Ausstellung in der Sparkasse Bommern unter dem Motto „ Feuer ist teuer“ mit einer weiteren Aktivität auf ihr Jubiläum aufmerksam. Vom 17. bis 19.Juni war es dann soweit, die offizielle Jubiläumsfeier im großen Festzelt an der Hiddinghauser Straße wurde mit der Durchführung eines Leistungsnachweis aller Feuerwehren des Ennepe- Ruhr- Kreises begonnen. Das dreitägige Festprogramm fand großen Anklang bei der Bevölkerung und nicht zuletzt das wunderschöne Wetter an diesen Tagen, trug zu einer überaus erfolgreichen Veranstaltung bei. Es sollte an dieser Stelle auch noch festgehalten werden, dass die schon seit Jahren andauernde Freundschaft zwischen den Bommerholzern und der Löscheinheit Birkenbringhausen aus dem Bundesland Hessen, durch deren Besuch mit einer großen Abordnung anlässlich der Jubiläumstage ihren Höhepunkt fand.

1984 und die Jahre bis heute

In 1984 konnte die Löscheinheit dann wieder zur allgemeinen Tagesordnung übergehen.


Das traditionelle Waldfest der Bommerholzer Feuerwehr in den Beckmannschen Waldung, sehr weit über die Grenzen der Stadt Witten bekannt und beliebt


Man feierte im August das 25.Waldfest in den Beckmannschen Waldungen, die Löscheinheit und die ihr angeschlossene Jugendfeuerwehrgruppe arbeiteten an ihrer notwendigen Aus. - und Weiterbildung. Die Einsätze der Bommerholzer waren überschaubar, inzwischen waren fast alle aktiven Helfer im Atemschutz ausgebildet. Die Sirene auf dem Dach des Dynamitlagers wurde langsam überflüssig, alle Feuerwehrmänner wurden mit über Funk betriebene Alarmempfänger ausgerüstet und somit im Einsatzfall immer und überall erreichbar. Das Aufgabengebiet und somit die Ausbildungspalette wurde immer breiter, die Zahl technischen Hilfeleistungen überlagerten schon lange die klassischen Brandeinsätze. Die jungen Leute in der Jugendabteilung wurden immer älter, sie wechselten nach und nach in die aktive Abteilung der Wehr über. Der erste mehrtägige Ausflug der Wehr wurde beschlossen, man fuhr über das Wochenende in Richtung der Lüneburgerheide in die Nähe der Stadt Soltau. Der Kamerad Klaus Pranskuweit wurde als stellvertretender Löschzugführer zum Hauptbrandmeister befördert und er beteiligte sich aktiv an der Arbeit des Kreisfeuerwehrverbandes. Die Stärke des Löschzuges wuchs bis 1987auf 30 aktive Kräfte, die Jungendarbeit trug ihre Früchte, wie man es voraus geplant hatte. Im Februar 1988 fand ein Wechsel in der Löschzuführung statt. Oberbrandmeister Günter Thiemann musste aus gesundheitlichen Gründen das Amt aufgeben. Hauptbrandmeister Klaus Pranskuweit wurde als neuer Löschzugführer bestätigt. Der Leiter der Feuerwehr Witten Heinrich Steinforth, wurde im selben Jahr in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Sein Amt übernahm der damals noch relativ junge Diplom-Ingenieur Hans-Joachim Donner aus Wuppertal, zwischenzeitlich zum Branddirektor aufgestiegen, übt er diese sicherlich nicht leichte und verantwortungsvolle Führungstätigkeit noch heute aus. Wenn man in der Vergangenheit stets von Löschzügen bei den Wittener Freiwilligen sprach, so erfolgte am Anfang der 90-ger Jahre eine Umbenennung in der Dienstbezeichnung. Man sprach nun von einer so genannten Löscheinheit. Die Stärke der Löscheinheit Bommerholz bewegte sich weiterhin zwischen 28 und 30 aktiven Feuerwehrmänner. Man unterhielt keine eigene Jugendgruppe mehr, die wichtige Arbeit für den Nachwuchs wurde in zwei Jugendfeuerwehrgruppen innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Witten fortgesetzt. Der zwischenzeitlich zum Hauptbrandmeister beförderte Kamerad Andre Meyer auf der Heide übernahm die stellvertretende Führung der Löscheinheit, Oberbrandmeister Bernd Hofmann musste diese Dienststellung wegen seines Umzugs nach Dortmund aufgeben

In 1982 konnte die Jugendfeuerwehr Witten ihr 10 jähriges Bestehen feiern und zwar im Saal der Gaststätte Euler, wo sie einst auf Initiative der Löscheinheit Bommerholz gegründet wurde. Der 9.September 1993 war zu gleichen Teilen ein sehr erfreulicher, aber auch ein sehr trauriger Tag. Die Bommerholzer konnten zum einen im Saal der Gaststätte Euler mit einer groß angelegten


Ein altes Foto von der traditionsreichen Bommerholzer Gaststätte der Familie Euler


Feier ihr 85. jähriges Bestehen feiern. Gleichzeitig war dieser Tag aber auch der Letzte für die alte und beliebte heimische Gaststätte Euler. Das Verkehrslokal der Bommerholzer Feuerwehr wurde geschlossen und danach zu Gunsten bebauter Wohnfläche endgültig abgerissen.

In 1996 kam es zu einem Austausch der Löschfahrzeuge, das alte Tanklöschfahrzeug der Bommerholzer mit Staffelbesatzung wurde ausgemustert und ein allerdings schon gebrauchtes aber größeres Löschfahrzeug vom Typ LF 16 mit Gruppenbesatzung wurde übernommen.


Unsere gesamte Löscheinheit im Dezember 2007


In 1997 wurde der Löscheinheit eine große Ehre zuteil und zwar indem man im September den 100 jährigen Geburtstag von Alt-Löschzugführer Fritz Stölting feiern konnte. Am 16.Januar 1998 kam es zu einem Wechsel in der Löscheinheitsführung, Hauptbrandmeister Klaus Pranskuweit stellte sein Amt zur Verfügung, der Kamerad Andre Meyer auf der Heide wechselt von der Position des Stellvertreters zum Löscheinheitsführer. In der Silvesternacht 1999 zum Jahr 2000 wurde ein neues Jahrhundert begonnen, die Bommerholzer Löscheinheit stand aus Sicherheitsgründen im Gerätehaus in Bereitschaft, die Frauen, Partnerinnen und Familien leisteten ihnen aber Gesellschaft und begleiteten sie in das neue Jahrhundert. Im Jahr 2000 erhielt die Löscheinheit ein neues Mannschaftstransportfahrzeug, dass 1982 beschaffte alte Fahrzeug hatte ausgedient. In 2001 konnte das 40.Waldfest in den Beckmannschen Waldungen gefeiert werden. 2003 kam es zu einem erneuten Wechsel bei den Fahrzeugen der Löscheinheit, Löscheinheitsführer und Brandinspektor Andre Meyer auf der Heide erreichte, dass das vorhandene Löschfahrzeug gegen ein neueres ausgetauscht werden konnte. Am 15.Dezember 2005 gründete sich in der Gaststätte „Zur alten Tür“ der neue Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bommerholz. Im Februar 2006 kam es zur ersten Vorstandswahl des Fördervereins, zum Vorsitzenden wurde Alt-Löscheinheitsführer und Brandinspektor a.D. Klaus Pranskuweit von der Mitgliederversammlung gewählt.